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296 Seiten

Art.Nr. ETM 2083
ISMN 979-0-2059-2083-8
Ausgabe Partitur I+II, Streicher,Bläser,Harfe,Klav,Schlagw

Sergej Prokofjew

Romeo und Julia

Kurzübersicht

Orchestersatz

: Orchester

Prokofjew schrieb sein Ballet Romeo und Julia (op. 64) 1935 im Auftrag des Bolschoi-Theaters, wobei sich die Handlung in der endgültigen Fassung des Balletts eng am Theaterstück von William Shakespeare orientiert. Prokofjew selbst fasste einzelne Nummern der Ballettmusik zu den drei bekannten Orchester-Suiten (op. 64bis, op. 64ter, op. 101) sowie den zehn Stücken für Piano (op. 75) zusammen.


 Die vorliegende Bearbeitung ordnet – anders als in den ­Suiten – viele der bekanntesten Melodien sowie dramaturgisch wichtigen Szenen in chronologischer Reihenfolge, wodurch bereits mit rein musikalischen Mitteln die gesamte Handlung des Balletts – quasi als eigenständige Suite – dargestellt wird.


Darüber hinaus verbindet eine spannende Erzählung die einzelnen Nummern zu einem packenden Erlebniskonzert, ­wobei zur leichteren Abstimmung zwischen Sprecher und Dirigent in der Partitur die jeweils letzten Worte der Erzählung vor dem Orchestereinsatz angegeben sind.


 Auch wenn die größtmögliche Wirkung dieser Bearbeitung sich mit voller Orchesterbesetzung entfaltet, ist eine Aufführung auch mit reduzierterer Besetzung möglich. Unverzichtbar ist in jedem Fall ein voller (fünfstimmiger) Streichersatz, in dem die Viola ausdrücklich nicht durch eine Violine III (im Sonderstimmenheft enthalten) ersetzt, sondern nur ergänzt bzw. unterstützt werden kann. Des Weiteren sind als Minimum zwei Flöten und ein jeweils mindestens einfach besetzter Holz- und Blechbläsersatz incl. Tenorsaxofon und Tuba erforderlich, wobei die – notfalls verzichtbaren – zweiten Stimmen dort, wo es möglich war, in einem anderen gerade pausierenden Instrument (1. Stimme) als Ersatznoten (s. unten) notiert sind. Ergänzend sind Pauken, Schlagwerk und Harfe vorgesehen (auf die aber ggf. ebenfalls verzichtet werden kann) sowie ein Klavier.


Die Klaviernoten beinhalten den eigentlichen Klavierpart als eine der Orchesterstimmen (in Standardgröße), sowie eine Art Klavierauszug bzw. Particell (in Stichnotengröße), mit dessen Hilfe man gezielt bestimmte Instrumente unterstützen kann. Da diese kleinen Noten bereits vom Orchester gespielt werden, kann dieser Teil der Stimme (und nur dieser) jederzeit z. B. mittels „Akkordtöne reduzieren“, „schnelle Passagen ausdünnen“ etc. vereinfacht werden.


Die Sonderstimmen dienen einer größeren Flexibilität bei der Besetzung, sollten aber mit Bedacht eingesetzt werden. Meist sind bei Holz- oder Blechblasinstrumenten Instrumente derselben Familie vorzuziehen, wie beispielsweise für die Posaune I in B (hoch) das Tenor- oder Baritonhorn dem Tenorsaxophon. Horn I in Es kann am besten durch ein Althorn, Horn II in B (hoch) durch ein Tenor- bzw. Baritonhorn ersetzt werden. Eine Ausnahme bildet die Posaune II in Es (hoch) – hier ist tatsächlich das Baritonsaxophon gemeint. Die Es-Tuba wird (in Deutschland) trotz ihres Namens nichttransponierend gespielt. Bassklarinette als Ersatz für Fagott I ist weniger eine Empfehlung als eine Einschränkung – andere Instrumente in hoch B sind für die tiefen Tönen dieser Stimme noch weniger bzw. gar nicht geeignet.


 Die Partitur ist in C notiert, die Einzelstimmen im Stimmenheft jedoch entsprechend ihrer jeweiligen Stimmung. ­Keine Vorzeichen in den Nummern bedeutet dabei aber nicht zwangsläufig C-Dur oder a-Moll, da einige Teile ­atonal sind, was in der Praxis bedeutet, dass die transponierende Instrumente an diesen Stellen ebenfalls keine Vorzeichen bekommen. Generell keine Vorzeichen haben Trompeten und Hörner.


 


Der Schwierigkeitsgrad ist sehr gehoben. Die Gesamt-Spieldauer der Musik beträgt zwischen 40 und 50 Minuten. Die Dauer der Erzählung beträgt ca. 15 Minuten.

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