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Five O'Clock Waltz

Der Walzer – ursprünglich ein bäuerlicher Rundtanz im 3/4-Takt – entwickelte sich ab Mitte des 18. Jahrhunderts zu einer eigenständigen Tanzform, die mit dem Wiener Kongress 1814/15 auch gesellschaftliche Anerkennung fand. Seine Blütezeit als Wiener Walzer erlebte er vor allem durch Komponisten wie Josef Lanner oder Johann Strauß (Vater und Sohn). In der Folgezeit machten insbesondere Tschaikowsky, Brahms und Chopin den Walzer zu einer erfolgreichen Form der Kunstmusik, die u. a. auch Maurice Ravel und Richard Strauss inspirierte.
Dass ein Walzer dabei nicht nur im gewohnten Dreiertakt begeistern kann, zeigt die vorliegende Komposition auf elegante und unterhaltend-anspruchsvolle Weise. Melodisch eingängig schwebt das Thema (oft im 3+2-Rhythmus) durch verschiedene Tonarten, während es von den unterschiedlichen Instrumentengruppen präsentiert wird. Das Seitenthema, zunächst vorgestellt durch die Violoncelli, leitet in den technisch 
etwas anspruchsvolleren Mittelteil über, der ggf. mithilfe eines vi-des umgangen werden kann.
Die Streicher spielen – bis auf eine Ausnahme im Violoncello (2 Takte) – durchwegs in der ersten Lage. Die Violen können durch 3. Violinen ersetzt werden. Besonders wirkungsvoll zeigt sich der Five O’Clock Waltz in kompletter sinfonischer Besetzung, wobei zusätzlich zu den Streichern folgende Instrumente vorgesehen sind: 2 Flöten, 1 Oboe, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 2 Hörner, 2 Trompeten, 2 Posaunen sowie eine Tuba. Hinzu kommen Schlagwerk-Instrumente (Becken, Triangel, Kleine Trommel und Glockenspiel) und ein Klavier.

Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittelschwer
Spieldauer: ca. 6 Min.

  1. Five O'Clock Waltz

    Benedikt Brydern

    Five O'Clock Waltz

    Partitur

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  2. Five O'Clock Waltz

    Benedikt Brydern

    Five O'Clock Waltz

    Orchestersatz

    Dass ein Walzer auch im 5/4-Takt begeistern kann, zeigt dieses Werk auf elegante und unterhaltend-anspruchsvolle Weise. Melodisch eingängig schwebt das Thema durch verschiedene Tonarten, während es von den unterschiedlichen Instrumentengruppen präsentiert wird und dabei in seiner heiter-beschwingten Grundstimmung Tschaikowskys Vorbild erahnen lässt...
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